
Wer des rassistischen Terroranschlag von Halle allein als antisemitisch betrachtet verkennt die Realität dieser Tat.
Der Terroranschlag richtete sich nicht allein gegen Juden sondern gegen Menschen die nicht in das verkommene Weltbild dieses Subjektes passten.
Und dieses Verbrechen ist kein Alarmsignal.
Über 200 Tote durch Rassisten seit 1990 und tausende Opfer rassistischer Gewalt und Diskriminierung jedes Jahr.
Der biologisch-genetische und/oder soziokulturelle Rassismus sind alltägliche Realität in Deutschland und der Welt.
Es sind Einzeltäter oder Gruppen und hinter beiden steht ein Netzwerk von Sympathisanten, Unterstützern und Brandstiftern.
Netzwerke welche offensichtbar sind und viele Kennen. Netzwerke die sich auf YouTube/DTube&Co. bilden und in Foren und Chatgruppen, wie auf Telegram, weiter ideologisieren.
Netzwerke welche neue Wörter nutzen um ihre menschenverachtende, rassistische Ideologie zu verschleiern.
Angestachelt werden diese Netzwerke und Personen von geistigen Brandstiftern welche von „Messermigration“, "Kopftuchmädchen“, „tausendjähriges Reich“, „der Rückeroberung Deutschlands“, „Ethnopluralismus“, von Machtergreifung träumt und anderem rassistischen Müll verbreiten.
Wie Reichskanzler Wirth sagte:
„In diesem Sinne müssen alle Hände, muss jeder Mund sich regen, um endlich in Deutschland diese Atmosphäre des Mordes, des Zankes, der Vergiftung zu zerstören! Da steht der Feind, der sein Gift in die Wunden eines Volkes träufelt - Da steht der Feind - und darüber ist kein Zweifel: Dieser Feind steht rechts!"
Doch das will man nicht wahr haben.
Was man nur sehen will ist:
Todeslisten (wie sie einst die Organisation Consul anlegte) sind keine Todeslisten.
0_rbit arbeitete allein. Eine Hetzjagd gab es nicht in Chemnitz.
Menschenverachtende Beleidigungen gegen Politiker sind eine Form der politischen Diskussionspolitik. …
Zwei weitere Menschen haben der Hass und die Hetze der Rechtspopulisten, Rechten, Völkischen und Rechtsextremisten (der braunen und grauen Sozialisten) auf dem Gewissen.
Ihre geistigen Brüder und Schwestern im Parlament und im Internet heucheln von Anteilnahme und Mitgefühl. Sie bitten darum diese Tat nicht politisch zu instrumentalisieren.
Jene die jeden anderen Terrorakt umgehend ideologisch und menschenverachtend Ausschlachten. Schlächter welche alles nutzen um ihren Hass, ihr ideologisches Gift des Selektionismus zu verbreiten und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Jene politischen und ideologischen Nachkommen von Alfred Hugenberg, dem Steigbügelhalter des nationalsozialistischen, völkischen
Terrorregimes.
Ihr wolltet sie nicht sehen weil ihr es nicht wahrhaben wolltet.
Denn der Kampf gegen den Sozialismus in all seiner Couleur ist lang, schwer und
auch gefährlich.
Dennoch ist er notwendig.
KEIN HERZ FÜR HETZER
„Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“
(Karl R. Popper)
„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“
(Albert Einstein)
Wer gegen Menschen aufgrund ihrer biologisch-genetischen und/oder soziokulturellen Identität hetzt hat kein menschliches Herz.
Er hat nur ein kaltes, steinernes Etwas.
Liebe zu seiner Heimat, seiner eigenen Kultur, seiner eigenen Religion, seiner eigenen Ethnie darf nie verwendet werden um andere auszugrenzen, um seine eigene Identität über andere zu erheben.
Das was wir heute sind ist das Ergebnis eines seit über 200.000 Jahren andauernden Prozesses. Und es ist dennoch noch nur ein Augenblick in diesem immer weiter fortschreitenden Prozess.
Wandel ist Teil des Menschseins, es ist das was uns ausmacht, es ist das was uns groß macht. Es ist das was uns nicht nur zum Homo Sapiens macht sondern noch mehr, es macht uns zum „Homo Sapiens Deus“ der alles erreichen kann, wenn
er nur bereit dazu ist.
Die kulturelle, traditionelle, religiöse, sprachliche, ethnische und sonstige Vielfalt ist nichts was uns trennt sondern uns eint. Denn die Vielfalt, die biologisch-genetischen und soziokulturellen Diversitäten/Identität, eint die Menschheit.
„UNITAS PER VARIETAS et VARIETAS PER UNITAS“
(Einheit durch Vielfalt ist Vielfalt durch Einheit)
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