Freiheit und ihr Wert (with English translate)

In diesen Tagen reden viele von Freiheit und seinem Wert.

 

Doch was ist Freiheit? Dieses so kostbare, fragile Gut welches über Jahrtausende blutig erkämpft wurde.

 

Die Freiheit des Glaubens, des Versammelns, des Redens, der Meinung, des Reisens, der Presse, des Willens, der Unversehrtheit, des Eigentums.

 

Die Würde des Menschen beginnt mit seiner Entstehung und endet nie, selbst über den Tod hinaus bleibt sie bestehen. Doch nur wenn der Mensch lebt kann er die Freiheit, die aus der Würde erwächst, genießen. Die Freiheit ist die Frucht der Würde und das Leben ist der Würde Nährboden.

Wenn wir nun dem Menschen sein Leben verwehren oder es ihm entziehen, so verwehren oder entziehen wir ihm seine Würde.

 

Was ist nun der Wert der Freiheit? Die Freiheit hat keinen Wert, wenn es kein Leben und somit keine Würde gibt. Nur durch das Leben erhält die Freiheit ihren wert, ohne es, ist sie wertlos.

 

Diese Würde verpflichtet alle dazu, jedem Menschen ein Leben zu gewähren in welchem jeder Mensch zur vollen Blüte seiner selbst reifen kann.

Die Freiheit eines jeden Menschen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt.

 

Unsere Freiheit ist nichts wert, wenn sie allein nur uns dient und durch diesen Dienst die Freiheit, gar die Würde oder das Leben selbst einem anderen Menschen verwehrt oder gar entzogen wird.

 

 

Freiheit, Menschenwürde und Lebensrecht stehen nicht einzeln und im gegenseitigen Widerspruch, sondern sie sind Teil eines hunderte von Rechten umfassenden Kataloges, den Menschenrechten.

Und ließt man sich einmal diesen Katalog durch so wird deutlich, dass das Leben den höchsten Stellenwert innehat.

 

An diesem Katalog und unter der Maxime des Handelns zum Wohle aller Menschen richtet sich auch meine Haltung zu dem Thema Freiheit und seinem Wert.

Also westlicher Mensch, der täglich die Vorteile der terranischen Zivilisation genießen kann, ist es für mich die Frage, ob meine Freiheit durch die „Lockdown-Maßnahmen“ beschränkt werden recht einfach zu beantworten.

 

Nein.

 

Ich kann meinen Glauben frei ausüben und durch Radio, Fernsehen, Telefon und Internet an Gottesdiensten teilnehmen.

Ich kann durch dieselben Medien Kontakt mit Familie, Freunden, Kollegen und Bekannten halten.

Ich kann stundenlang durch Onlineshops stöbern und nach Lust und Laune shoppen, solange es mein Konto hergibt.

Ich kann durch Hashtags an virtuellen Demos teilnehmen und mich in Foren, Chats, Videocalls und Streams an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Debatten beteiligen.

 

Manch einem sind diese neuen Formen der Erweiterung des materiellen Raums auf den virtuellen Raum noch befremdlich. So wie es vor mehr als 100 Jahren mit der Einführung von Telegraphen, Telefon, Radio und Fernsehen war. Immer dann, wenn sich unsere Welt auf neue Lebensbereiche erweitert sind wir verunsichert.

Wir empfinden das alte, gewohnte als höherwertiger als das Neue, das Unbekannte.

 

 

Die Corona-Pandemie stellt uns vor neue Herausforderungen, doch sie hat uns nicht in unserer Freiheit so beschränkt wie einige es gern suggerieren.

 

Ich stelle sogar die Behauptung auf, dass es einigen dieser „Freiheits(er)kämpfer“ nicht so sehr um die Freiheit geht, sondern um, dass sich profilieren.

Denn wenn sie „Freiheits(er)kämpfer“ wären, dann würden sie nicht erst jetzt laut schreien, sondern hätten sich auch schon zuvor um die Freiheit gekümmert.

 

Sie hätten sich dafür eingesetzt, dass das Menschenrecht, ohne Abstriche, weltweit uneingeschrängt gilt.

Sie hätten sich für eine Wirtschaft eingesetzt, in der die Menschenwürde wichtiger ist als der Profit.

Sie hätten sich für eine Internationale Politik eingesetzt, in der die Zusammenarbeit mit Diktaturen, Tyranneien und Verbrecherregimen auf ein maximales Minimum beschränkt ist und man die Freiheitskämpfer in den jeweiligen Staaten unterstützt und gefördert hätte.

Sie hätten sich dafür eingesetzt, dass alles dafür getan wird um die Erde, die Heimat der Menschheit, zu schützen und zu bewahren.

Sie hätten sich dafür eingesetzt, um jedes Aufflammen von Völkermord und Menschenrechtseinschränkung im Keim zu ersticken.

 

Wenn es diesen „Freiheits(er)kämpfern“ um die Wirtschaft und damit um die Sicherung des monetären Erwerbs zur Sicherung des eigenen Lebensunterhalts gehen würde, dann hätten sie sich dafür eingesetzt, dass die Wirtschaft sich ordentlich auf Krisen vorbereitet statt nur an den kurzzeitigen Profit zu denken.

Sie hätten sich dafür eingesetzt, dass menschenunwürdige Arbeitsbedingungen mit allen Mitteln bekämpft werden.

Sie hätten sich dafür eingesetzt, dass Spekulationen auf Nahrungsmittel und wichtige Produktionsgüter unterbunden werden.

Sie hätten sich dafür eingesetzt, dass jede Form des Krisengewinnlertums unterbunden wird um so mit die schwachen zu schützen.

 

Also hören Sie damit auf sich als „Freiheits(er)kämpfer“ zu suggerieren, sie sind es nicht.

 

 

Und zum Thema Lockdown-Maßnahmen.

Ja es gibt Maßnahmen die regional recht überzogen sind und jede Form von Maß und Mitte fehlen lassen.

So wie wir nicht ein Leben wichtiger erachten sollten als das andere Leben so sollten wir nicht Sicherheit höherstellen als Freiheit.

 

Wir sollten stehts nach der Maxime handeln, jeden Menschen das Höchste Maß an Sicherheit zu gewähren, die Menschenrechte und damit die Freiheit zur maximalen Geltung zu verhelfen und jeden Menschen sein Recht zu Leben ermöglichen.

 

 

Oder anders gesagt, „Den Wurf wagen und das Unmöglich möglich machen.“


*** Translated with www.DeepL.com/Translator (free version) ***

These days, many talk about freedom and its value.

 

But what is freedom? This so precious, fragile good which has been fought for over thousands of years in a bloody battle.

 

The freedom of faith, of assembly, of speech, of opinion, of travel, of press, of will, of integrity, of property.

 

Human dignity begins with its creation and never ends, even after death it remains. But only when man lives can he enjoy the freedom that comes from dignity. Freedom is the fruit of dignity and life is the breeding ground of dignity.

If we now deny man his life or take it away from him, we deny or take away his dignity.

 

What is the value of freedom? Freedom has no value if there is no life and therefore no dignity. Only through life does freedom acquire its value, without it, it is worthless.

 

This dignity obliges everyone to grant each person a life in which each person can mature to the full bloom of himself.

The freedom of every human being ends where the freedom of the other begins.

 

Our freedom is worth nothing if it serves only us and through this service freedom, even dignity or life itself is denied or even taken away from another human being.

 

Freedom, human dignity and the right to life are not individually and mutually contradictory, but are part of a catalogue of hundreds of rights, the human rights.

And if one reads this catalogue, it becomes clear that life has the highest priority.

 

This catalogue and the maxim of acting for the benefit of all people is also the basis of my attitude towards the topic of freedom and its value.

So western man, who can enjoy the advantages of the terran civilisation every day, it is quite easy for me to answer the question whether my freedom is limited by the "lockdown measures".

 

No.

 

I can freely exercise my faith and participate in church services through radio, television, telephone and internet.

I can keep in touch with family, friends, colleagues and acquaintances through the same media.

I can browse online stores for hours and shop as I please, as long as my account allows.

I can participate in virtual demos through hashtags and participate in political, economic, and social debates in forums, chats, video calls, and streams.

 

Some people are still alienated by these new forms of extending material space to virtual space. Just as it was more than 100 years ago with the introduction of telegraphs, telephone, radio and television. Whenever our world expands into new areas of life, we are unsettled.

We perceive the old, the familiar as more valuable than the new, the unknown.

 

The corona pandemic presents us with new challenges, but it has not restricted our freedom as some like to suggest.

 

I even make the claim that some of these "freedom (fighters) for freedom" are not so much about freedom as about making a name for themselves.

For if they were "freedom (freedom) fighters", they would not only be shouting loudly now, but they would have already been concerned about freedom before.

 

They would have stood up for the human right to be applied worldwide without restrictions.

They would have stood up for an economy in which human dignity is more important than profit.

You would have stood up for an international policy in which cooperation with dictatorships, tyrannies and criminal regimes was limited to the maximum possible minimum and freedom fighters in the respective states were supported and encouraged.

They would have stood up for everything to be done to protect and preserve the earth, the home of mankind.

They would have fought to nip any flare-up of genocide and human rights restrictions in the bud. 

 

 If these "freedom fighters" were concerned with the economy and thus with securing monetary acquisition to secure their own livelihoods, they would have fought to ensure that the economy prepared itself properly for crises instead of thinking only of short-term profit.

They would have fought for inhumane working conditions to be fought with all means.

They would have fought to stop speculation on food and essential goods.

They would have fought to stop any form of crisis profiteering in order to protect the weak ones.

 

So stop suggesting that you are a "freedom fighter", you are not.

 

And on the subject of lockdown measures.

Yes, there are measures which are regionally quite excessive and lack any form of measure and centre.

Just as we should not consider one life more important than the other, we should not put security above freedom.

 

We should always act in accordance with the maxim that we should grant every person the highest degree of security, help human rights and thus freedom to achieve the maximum effect and enable every person to live his or her right to life.

 

Or in other words, "To dare the impossible and make the impossible possible." 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0