
In allen Zeiten der Menschheitsgeschichte haben tapfere Frauen und Männer sich erhoben um gegen Unrecht, Tyrannei und Barbarei zu kämpfen.
Nicht jeder von ihnen mag ein leuchtendes Vorbild sein, doch wer ist dies schon in dieser unserer Welt. Es gibt keinen Menschen der nicht ohne Fehler ist. Es gibt keine Lebensgeschichte welche nicht ihre dunkelen Flecken auf ihren Gewändern trägt.
Mögen wir nicht in all ihren Zielen immer mit ihnen übereinstimmen und sie nicht immer teilen, so sollte uns dennoch ihr Mut, ihre Tapferkeit und ihre Entschlossenheit stets ein leuchtendes Vorbild sein.
Wenn man heute in Deutschland der mutigen des 20. Juli 1944 gedenkt, so steht dieser Tag für mich persönlich für mehr als nur diese Männer.
Der 20. Juli ist für mich ein Heldentag im Gedenken an all jene die ihre Freiheit, ihre Gesundheit, gar ihr Leben auf’s Spiel setzten für eine bessere Welt. Für ein Ende der Herrschaft des Unrechts.
Es ist ein Tag des Gedenkens an die Tapferen in Ost und West, in Nord und Süd.
Ein Tag des Gedenkens an die namhaften und die vielen namenlosen Heldinnen und Helden unserer aller Geschichte.
Jene Frauen und Männer, die nicht nur mit der Waffe in der Hand gegen die Tyrannei und ihre Handlanger kämpften sondern auch jene die Menschen vor den Häschern der Tyrannen verbargen und zur Flucht verhalfen.
Jene Frauen und Männer, die nicht aufgaben und sich einfach dem Tross der Masse hingaben sondern das Licht der Freiheit, der Vielfalt, der Würde und des Lebens am Leben erhielten.
Jene Frauen und Männer, die ihr Stimme für eine bessere und gerechtere Welt erhoben, egal wie laut oder leise sie auch war oder ist.
Ja ist, denn auch heute gibt es weltweit hunderte, gar tausende von mutigen Frauen und Männern die ihr Leben, ihre Freiheit und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen.
Ob in den von Tyrannei durchtränkten Staaten wie China, Iran, Saudi-Arabien, Russland oder Türkei.
Ob auf See bei der Rettung von Menschen. Ob an Land bei dem Wiederaufbau von durch Barbaren zerstörte Länder.
Ob als Mitglieder einer der vielen Hilfsorganisationen und NGO’s oder als Teil der Organisationen der Vereinten Nationen.
Ob als ehrenamtlicher Freiheitskämpfer auf den Straße von Hong Kong oder als Bürgerrechtler in den Auditorien, Gerichtssälen oder Parlamenten über all auf der Welt.
Ob als Spender von Geld oder Wissen oder als Entwicklungshelfer vor Ort.
Jeder von uns kann seinen Beitrag für eine bessere Welt leisten.
Wir mögen nicht immer mit jenen die vor uns waren in allen Dingen übereinstimmen, doch in einem sind wir uns alle einig.
Wir wollen eine bessere Welt, nicht nur für uns und unsere Kinder sondern für alle kommenden Generationen der Menschheit.
Wir wollen eine Welt in der Recht vor Macht steht, in der das Wohl vor dem Profit kommt, in der der Mensch wichtiger ist als Ideologie.
Heute gedenken wir nicht nur der die vor uns diesen Kampf führten sondern wir danken all jenen die heute den Mut haben diesen Kampf fortzuführen.
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