Sind Menschen illegal?

Manch einer würde sagen, ja.

Es ist ist illegal die Grenze eines Landes zu überschreiten und ein anderes Land unrechtmäßig zu betreten. So sagen es ja die Gesetze.

Und ich kann sie verstehen. Anhänger der Kleinstaatenideologie sehen in erster Linie den Staat oder ein Volk als wichtiges an. An Hand dieser Sichtweise halten sie an der Ideologie der Kleinstaaten fest.

 

Doch sie vergessen dabei etwas grundlegendes.

 

Es gibt nicht "die Nation". Es gab sie auch nie.

Alle heutige Staaten und Nationen sind ein Zwischenergebnis in einem langen Evolutionsprozess der nie endet. In diesem Prozess sind die Nationalstaaten auch nichts Heiliges. Sie sind nur Zweckobjekte, Sachverwalter der gegenwärtigen Situation und keine gottgegeben Ordnung.

 

Während die Kleinstaatler die Nation, das Volk oder den Glauben in den Mittelpunkt ihrer Ideologie stellen, stellt der Loyalist den Menschen und die Erde in den Mittelpunkt seiner Betrachtung dessen was war, was ist und wie es werden könnte.

 

Betrachtet man die Welt rational, so erkennt man, dass Menschen nicht von einer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Nation, einem bestimmten Volk oder einem bestimmten Glauben abhängig sind.

Nationen, Völker oder Religionen sind auf die Menschen angewiesen um zu existieren, Menschen jedoch nicht auf sie.

Man kann es einfach mit dem Satz verdeutlichen: "Nationen kommen und gehen, der Mensch jedoch bleibt."

 

Illegale Einwanderung existiert daher nicht. Sie ist ein Konstrukt zur Ausgrenzung und Selektierung von Menschen auf Grundlage von ideologischen Klastern, wie Nationalität, Volkszugehörigkeit, Glaube und so weiter.

 

Wenn man jene Klaster anwenden würde, dann wäre die Nationalität des Menschen terranisch/Erdling.

Eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kultur eher die private Entscheidung eines Menschen selbst und auch dann eher grob bestimmbar, da jeder Mensch sich im Laufe seines Lebens eine eigene kulturelle Identität erschafft.

Die Ethnie welcher ein Mensch zuzurechnen ist, hat eher was mit der Anpassungsfähigkeit der menschlichen Rasse, dem Homo Sapiens zu tun, als mit irgendwelcher ideologischen und oftmals rassistischen Klasterung. Die Vielfalt von menschlichen Ethnien ist dabei kein Argument für "das was uns trennt" sondern für "das was uns eint".

Und wenn wir uns den Glauben ansehen, so sind alle heutigen Religionen nicht aus dem Nichts entstanden sondern haben sich im Laufe der Jahrhunderte aus anderen Religionen entwickelt oder sind mit anderen verschmolzen. Sie sind auch kein endgültiges Ergebnis sondern lediglich auch Augenblick in einer sich fortlaufenden Evolution.

 

 

Wenn wir also die Welt so betrachten wie sie in Wahrheit ist, dann kann es keine "Illegale Einwanderung" geben. Zumal doch nur unser Geburtsort entscheidet in welchem Land wir aufwachsen.

Genauso wie das Geschlecht eines Menschen nichts über seinen Wert aussagt, so sagt auch seine ethnische Zugehörigkeit oder der Geburtsort bzw. Geburtsstand nicht über seinen Wert als Menschen aus.

 

Daher: Nieder mit dem was uns trennt und mehr von dem was uns eint.

 

Oder anders gesagt. Die Gesetz über "Illegale Einwanderung" gehören genauso auf den Müllhaufen der Geschichte wie die Klasterung, der sozialistische Selektionismus.

 

#HumanityFirstAllOtherSecond

#DownWithTheWalls

#DownWithTheBorders

 

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