Climate Protection is Human Rights Protection

Nach 5 Jahren sind seit dem Pariser Klimaabkommen vergangen. Doch bisher ist nur wenig erreicht wurden um die größte existenzielle Bedrohung unserer Zeit zu stoppen oder wenigstens größtmöglich abzumildern.

Ja es wird einige geben, die sich in den kommenden Jahrzehnten an die neue klimatisch- und ökologisch veränderten Welt anpassen können bzw. konnten. Doch viele Menschen auf dieser unserer Erde werden es nicht schaffen bzw. nicht geschafft haben.

 

Die Bewältigung der Klimakrise ist eine Herausforderung die alle Teile unsere Gesellschaft betrifft. Von der technologischen Entwicklung bis hin zu den sozialen Aspekten.

Es ist eine Herausforderung die unsere Weltsicht grundlegend verändert bzw. heute schon verändert hat. Denn diese Krise kann kein Land alleine bewältigen, sondern nur die Menschheit zusammen.

 

 

Die Klimakrise steht zwar auf der globalen Agenda, doch oftmals betrachten wir sie noch immer durch unsere kleinstaatlichen Brillen. Wir sehen die Katastrophe auf uns zukommen und statt ihr gemeinsam entgegen zu treten verfallen wir in kleinstaatlichen Protektionismus. Doch gerade müssen wir überwinden, um die Krise zu bewältigen.

 

Die Klimakrise offenbart uns schon heute die Fehler unserer Vergangenheit. Nur wenn wir diese korrigieren, können wir vertrauen aufbauen um so gemeinsam voran zu schreiten.

Es geht in der Klimakrise nicht allein um die 1,5 oder 2,0 Grad, sondern es geht um unser wirtschaftliches Handeln und unser Miteinander als Menschen an sich.

 

Was ist uns wichtiger?

Der soziale Frieden im eigenen Land und damit die Aufrechterhaltung der eigenen heimischen Wirtschaft oder die Menschheit als Ganzes und damit gravierende Veränderungen?

 

Für mich ist diese Frage recht einfach zu beantworten. Geboren in Thale am Harz, mitten in Deutschland und damit Europa, schlägt mein Herz zu erst und allein für die Erde und die Menschheit. Für mich ist das Wohl aller Menschen wichtiger als das Wohl einer einzelnen Gruppe. Denn die Staaten dieser Welt kommen und gehen, einzig und allein der Mensch bleibt die einzige Konstante.

 

Daher muss der Klimaschutz, aus meiner Sicht, radikaler werden. Er muss das Wohl der Menschheit und damit das Wohl der Heiligen Erde, unserer Geburts- und Heimstätte, noch vor dem wirtschaftlichen Interessen Einzelner stellen.

Daher ist das Anerkennen des Klimaschutzes als Teil des Menschenrechtsschutzes wichtig.

Konkret heißt dies.

 

- weltweites Verbot von Verbrenner Motoren bis 2030

- Stopp der Erdöl- und Erdgasförderung bis 2040

- Einführung von Lieferkettengesetzen für den Import und Export

- Handelsabkommen nur mit strengen Regelungen bzgl. Umwelt-, Klima- und Menschenrechtsschutz

- Verbot von Plastikprodukten bis 2030

- Ausbau erneuerbarer Energien auf 100 Prozent bis 2050

- weltweite CO2-Neutralität bis 2050

- Einrichtung eines globalen EE-Förderfonds

- Errichtung des Internationalen Gerichtshofs für Menschenrechte

- Einpreisung von Umwelt-, Klima- und Menschenrechtsschutzkosten

- Steigerung der Forschung- und Bildungsausgaben in den Haushaltsetats auf 25 Prozent bis 2050

- Förderung von Forschungen in Bereich der Kern- und Kernfusionsenergie mit klaren Kreislaufkonzepten

- Förderung von Programmen zur Zurückdrängung der Wüsten

- Förderung von Programmen und Projekten zur Filterung von CO2 aus der Luft

- Ausweitung von Naturschutzgebieten auf 40 Prozent der Land- und 60 Prozent der Meeresfläche bis 2075

- Förderung nachhaltiger Wirtschaftskreisläufe durch Verbot von geplanter Obsoleszenz und Förderung von Reparaturkonzepten

- Ausbau des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs

- Förderung nachhaltiger und regionaler Landwirtschaft

- Förderung von Forschungen im Bereich klimafreundlicher Transportmittel im Bereich der Luft- und Schifffahrt

- Förderung von Projekten zur Erhaltung der Biodiversität der Flora und Fauna

 

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