
NATO, EU, OVKS, SOZ, GUAM, ANZUS, Sino-North Korean Mutual Aid and Cooperation Friendship Treaty, ANZUK, Rio-Pakt, Arabische Liga, Golf-Kooperationsrat, Vertrag von Aachen, AUKUS
Das sind die heute bestehenden Militärbündnisse. In den meisten davon haben Autoritäre, Tyrannen und Despoten die Oberhand.
Angesichts des globalen Rückgangs der Demokratie (nur noch 45,7% der Weltbevölkerung leben in einer Demokratie) mehr als beängstigend.
Und dennoch nicht verwunderlich, da die meisten demokratischen Staaten bisher nur an sich gedacht haben. Der Frieden für uns ist uns oftmals wichtiger als das Wohl unserer Brüder und Schwestern in den von Tyrannen und Despoten unterjochten Staaten.
Doch sind wir bereit, andere unter dem Joch der Despotie und Tyrannei leiden zu lassen damit wir in Frieden und Wohlstand leben können?
Als Liberaler und erst recht als Loyalist ist für mich ein dauerhafter Frieden, die Pax Terra, ein wichtiges Ziel. Doch diesen Frieden wird es nicht geben solange ihn Despoten und Tyrannen bedrohen. Es gibt auch keinen Frieden solange Menschen unter dem Joch der Barbarei leiden, weil ihnen die Menschenrechte teilweise oder gar ganz verwehrt werden.
Wir müssen uns also die Fragen stellen:
Wollen wir nur Frieden für uns oder wollen wir Frieden für die ganze Welt? Und was sind wir bereit dafür zu tun und was sind wir bereit dafür zu opfern?
Wenn auf diese Fragen keine zeitnahen Antworten finden, dann sehe ich für den Frieden, das Wohl und der Freiheit schwarz. Denn jeder Tag des Zögerns und Zauderns stärkt die Tyrannen. Mehr und mehr Menschen werden dann unter das Joch der Tyrannen fallen, bis auch der letzte freie Mensch von ihnen in Ketten gelegt ist.
Heute setzt die Politik auf Dialog, doch zu leicht und zu oft wird dies zu Recht seitens der Tyrannen als Schwäche der Demokraten angesehen. All zu oft ist man Bereit die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Wie Chamberlain und Halifax gibt man für den Frieden nicht selten ganze Länder auf. Wie zuletzt Afghanistan.
Auch Sanktionen erscheinen oft als Mittel der Wahl, doch sie treiben die Unschuldigen in den Ruin und damit zugleich in die Arme der Tyrannen.
"Seht her, so schwach sind sie und so arrogant und selbst verliebt. Sie interessieren sich nicht für euch." So oder so ähnlich lauten die Propagandaparolen aus den Funkhäusern der Tyrannen über das, zweifellos, unehrenhafte Handeln der Demokratien. Und nicht selten haben sie damit recht, wie aktuell im Fall der weltweiten Impfstoffverteilung und dem Thema Patente zu sehen.
Wir brauchen daher einen grundlegenden Wandel im Umgang mit den Tyrannen und Despoten. Wir müssen uns unserer Fehler der letzten Jahrzehnte bewusst werden und aus ihnen lernen.
Wir müssen uns aber auch bewusst sein, dass ein dauerhafter Frieden nur durch eine uneingeschränkte Herrschaft des Menschenrechts wahr werden kann und das dies uns sehr wahrscheinlich in einen Dritten Weltkrieg führen wird. Denn so einfach werden Tyrannen nicht aufgeben und sich eher sogar gegenseitig unterstützten statt das die Freiheit über die Sklaverei siegt.
Zwei Wege scheint es daher zu geben welche nur zusammen zum Ziel Pax Terra führen.
Der Zusammenschluss aller demokratischen Staaten unter dem Banner des Menschenrechts und die uneingeschränkte Förderung der Demokratie-, Freiheits- und Menschenrechtskämpfer in den unterjochten Staaten.
Schon einmal hat ein ähnliches Bündnis ganze Länder vom Joch der Tyrannei und der Barbarei befreit. Schon einmal hat ein solches Bündnis Tyrannen und Despoten zu Fall gebracht.
Die UNITED NATIONS waren damals ein rein militärisches Bündnis, geschmiedet im Feuer des Krieges.
Ein solches Bündnis, welches wir heute brauchen, sollte jedoch kein rein militärisches Bündnis sein das allein der Abschreckung dient, sondern es sollte vielmehr ein Bündnis sein, welches die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenarbeit unter ihren Mitgliedern fördert und weltweit den Menschen dabei hilft der Tyrannei zu entfliehen oder gar dessen Joch abzuschütteln.
Am besten wäre dies unter dem Dach der Vereinten Nationen, doch die Fehler der Vergangenheit machen dies derzeit mehr als unwahrscheinlich. Denn die Macht der Tyrannen in ihnen ist zu groß.
Aufgaben oder gar fallen lassen sollten wir die Vereinten Nationen dennoch nicht, sondern die ausstehenden Reformen fördern, die Demokratisierung seiner Institutionen unterstützen und die Zahl der demokratischen Staaten in der Generealversammlung und allen anderen Gremien zur herrschenden Macht verhelfen.
Die aktuelle Situation in der Ostukraine durch die Invasion russischer Truppen, die Vision Putins von einem Grußrussischen Reich vom Atlantik bis zum Pazifik und die Weltherrschaftspläne Xi's und seiner Clique machen ein solches Bündnis nötiger denn je.
Deklaration der Globalen Allianz Demokratischer Staaten
Wir sind uns bewusst, dass es keinen dauerhaften Frieden auf Erden geben kann, solange Tyrannen und Despoten die Welt stets bedrohen.
Wir sind uns bewusst, dass es nachhaltige Sicherheit nur ohne das Vorhandensein von Tyrannen und Despoten geben kann.
Wir sind uns bewusst, dass dies nur mit dem uneingeschränkten Eintreten für das Menschenrecht und damit für die Würde eines jeden Menschen erreichbar ist.
In diesem Bewusstsein haben wir uns, die unterzeichnenden Staaten, dazu entschlossen, alles zu tun, um das Menschenrecht zum weltweiten Sieg über die Barbarei zu verhelfen.
Um dieses Ziel zu erreichen und kommenden Generation ein Leben in Würde, Wohlstand und Freiheit zu gewähren verpflichten wir uns daher:
1. die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und alle sie ergänzenden und erweiternden Protokolle, Erklärungen, Deklarationen und Übereinkommen auf allen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ebenen umzusetzen, zu verteidigen und zu verbreiten;
2. zur Zusammenarbeit auf allen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, gesellschaftlichen und ökologischen Gebieten mit dem Ziel der Förderung des Wohlstands, der Bekämpfung von Armut, der Gewährleistung der Freiheit, der Würde und des Rechts eines jeden Menschen der Vertragsstaaten und Nichtvertragsstaaten;
3. zur Zusammenarbeit und Unterstützung mit allen internationalen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, insbesondere den Vereinten Nationen und ihren Nebenorganen, mit allen uns zur Verfügung stehenden materiellen und immateriellen Mitteln, mit dem Ziel der aktiven Förderung, Umsetzung und Durchsetzung der Demokratie, zur Förderung des Wohlstands, zur Bekämpfung von Armut, zur Gewährleistung der Freiheit, der Würde und des Rechts eines jeden Menschen;
4. zur Zusammenarbeit mit dem Ziel der gegenseitigen Gewährleistung und Unterstützung der Sicherheit gegen innere und äußere Bedrohungen zu intensivieren;
4. jeden Staat, der kein Vertragsstaat ist, auf politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, gesellschaftlichen und ökologischen Gebieten zu unterstützen, mit dem Ziel der aktiven Förderung, Umsetzung und Durchsetzung der Demokratie und der Gewährleistung der Freiheit, der Würde und des Rechts eines jeden Menschen innerhalb des Gebietes des jeweiligen Nichtvertragsstaates;
5. zur Zusammenarbeit mit dem Ziel die Vereinten Nationen zu demokratisieren und zum Fundament eines auf Dauer angelegten Systems der Zusammenarbeit alle Menschen zu machen;
6. die Globale Allianz Demokratischer Staaten aufzulösen oder in die Vereinten Nationen zu integrieren, wenn die Demokratie, die Freiheit, die Würde und das Recht eines jeden Menschen weltweit garantiert sind oder wenn die globale Bedrohung des Friedens und damit die Sicherheit eins jeden Vertragsstaates dieses notwendig macht.
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