Die aktuelle Situation in der Ostukraine durch die Invasion russischer Truppen, die Vision Putins von einem Grußrussischen Reich vom Atlantik bis zum Pazifik und die Weltherrschaftspläne Xi's und seiner Clique machen ein globales Bündnis demokratischer Staaten nötiger denn je.
Eine Welt, in der das Menschenrecht regieren würde, wäre eine Welt die linker ist als sie es heute ist.
Nicht weil Menschenrechte links sind, sondern weil der politische Kompass zu sehr rechtslastig ist.
Wer heute behauptet der politischen Mitte anzugehören, aber gegen konsequente Umsetzung der Menschenrechte ist, der steht tatsächlich nicht in der Mitte, sondern er steht politisch rechts.
Nach 5 Jahren sind seit dem Pariser Klimaabkommen vergangen. Doch bisher ist nur wenig erreicht wurden um die größte existenzielle Bedrohung unserer Zeit zu stoppen oder wenigstens größtmöglich abzumildern.
Ja es wird einige geben, die sich in den kommenden Jahrzehnten an die neue klimatisch- und ökologisch veränderten Welt anpassen können bzw. konnten. Doch viele Menschen auf dieser unserer Erde werden es nicht schaffen bzw. nicht geschafft haben.
Um sie in ihrem Kampf für eine bessere und gerechtere Welt zu unterstützen, um die Missachtung, gar Verletzung der Menschenrechte besser zu verfolgen und zu ahnden braucht es neben den kontinentalen Gerichtshöfen auch einen internationalen Gerichtshof für Menschenrechte und die Anerkennung der Menschenrechte als integralen Teil der Rechte eines jeden Bürgers eines jeden Staates auf dieser unserer Heiligen Erde.
Wollen wir das alle Menschen ein Leben genießen, das ihnen die volle Gültigkeit ihrer Menschenrechte, ihrer Würde und damit ihrer Freiheit garantiert?
Wenn ja, dann müssen wir unsere Welt verändern. Wir müssen uns unabhängig von jenen machen mit denen wir einst kollaborierten. Und ja, dieser Schritt bedeutet, dass vorübergehende Ende eines Teils unseres Wohlstandes. Es ist ein Weg, der für einige schmerzhaft sein wird.
"Mehr Demokratie wagen"
Diese Worte aus der Regierungserklärung Willy Brandt's vom 28. Oktober 1969 kennt heute fast jeder.
Doch wir sind noch lange nicht in einer Demokratie angekommen. Zwar haben wir Wahlen nach demokratischen Regelungen, doch unser politisches System ist nichts mehr als eine Semi-Demokratie.
Wir sollten daher nicht "Mehr Demokratie wagen", sondern wir sollten endlich "Demokratie wagen".
Ob Iran, Moria, Uiguren, Karen, Chin, Rohingya, Belarussen oder all die anderen unterdrückten, ihrer Rechte, Würde und Freiheit berauten Menschen über all auf der Welt.
Sie alle haben es verdient, dass der Westen, der sich immer als Bollwerk der Freiheit und des Menschenrecht darstellt, endlich handelt.
Eine Weisheit lehrt: "Man kann einen wilden Tiger nicht durch streicheln in eine zahme Hauskatze verwandeln."
"Was ist uns wichtiger? Ein dauerhafter und echter Frieden für alle Menschen oder ein Frieden des Friedens willen? Menschenrecht und Menschenwürde oder Frieden? Mit dem Teufel paktieren oder ihm entgegentreten, wenn nötig auch mit der Waffe in der Hand?"
Der 17. Juni 1953 ist ein Tag des Zorn gegen das rot-sozialistische Unrechtsregime der SED. Er war für jene die damals auf die Straßen gingen aber auch ein kurzer Augenblick der Hoffnung auf Veränderung, bis hin zur Freiheit in einem demokratischen Staat.